Das Projekt

möhrecut

Füchse und Hasen ist ein kollektiv organisiertes Gemeinschaftsprojekt und ein Permakulturhof.  Raus aus der Hektik und den Zwängen der Großstadt, kopfüber rein ins Landleben.
Auf 1Ha Land in der Nähe von Letschin im Oderbruch(Brandenburg) sind wir dabei, in einer durch konventionelle Landwirtschaft geprägten Gegend, ein Fleckchen Biodiversität zu schaffen und nebenbei aufzuzeigen, dass nachhaltige Techniken wie Permakultur echte Alternativen für die Gestaltung von Landschaft und Landwirtschaft der Zukunft sind.

Gemeinschaft

Statt einsam und allein, jede_r für sich, dem Druck der individualisierten Leistungsgesellschaft ausgesetzt zu sein wollen wir gleichberechtigt, umweltbewusst, ausbeutungsfrei, selbstbestimmt und solidarisch in der Gruppe leben und arbeiten.

 

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Panel 1

Natur und Ernährung – Lernen und Bilden

Natur und Ernährung

Die bisher konventionnell bewirtschaftete Ackerfläche verwandelt sich mit den Jahren langsam aber sicher in ein naturnahes System mit einem Waldgarten, einer Obstwiese mit vielen Wildblumen, einem Gemüsegarten in Mischkultur, einer Wildobsthecke, einem Naturteich und vielen verwilderten Ecken, die die Entwicklung eines artenreichen Ökosystems fördern. Viel ist schon geschehen und viel mehr ist noch zu tun.

Auf lange Sicht werden wir versuchen, der rein profitorientierten Lebensmittelindustrie, die auf rücksichtsloser Ausbeutung von Mensch, Tier und Erde basiert, größtenteils den Rücken zu kehren. Unter Einbeziehung von Permakulturprinzipien bewirtschaften wir den naturnahen Obst- und Gemüsegarten und nutzen gesunde Konservierungsmethoden wie das Fermentieren für leckere Lebensmittel zur Selbstversorgung und zukünftig auch zum regionalen Vertrieb. Dabei geht es darum, uns einen gewissen Grad an Ernährungssouveränität zu erhalten und einen positiven Beitrag zum Aufbau lokaler Versorgungsstrukturen zu leisten.

Lernen und Bilden

Neben dem Aufbau des Naturgartens und der Gebäude, erproben wir ständig Wege unseren Energie- und Ressourcenverbrauch zu minimieren und unsere Abfallproduktion drastisch zu reduzieren. Alles Gelernte möchten wir teilen indem wir Informations- und Bildungsmöglichkeiten zu Themen des Umweltschutzes und nachhaltiger Lebensweise, Permakultur- und Selbstversorgungsthemen (wie z.B. den Erhalt alter regionaler  Obst- und Gemüsesorten) z.B. in Form von Workshops und einer öffentlich zugänglichen Bibliothek schaffen.

Panel 2

Kunst und Kultur – Selbermachen/DIY

Kunst und Kultur

In den 120 Jahre alten Gebäuden sollen nach grundlegender Renovierung und Instandsetzung  Raum und Räume zum Lernen, zum Leben, für künstlerisches    Schaffen unabhängig von finanziellen Zwängen entstehen.

Selbermachen/D.I.Y.

Fast alle nötige (Um-) Baumaßmahmen möchten wir in Eigenarbeit durchführen und so nicht nur Geld sparen sondern auch einander, uns selbst und unsere Möglich- und Fähigkeiten besser kennenlernen und weiter entwickeln. Beim Wiederaufbau der  vernachlässigten Gebäude verwenden wir wannimmer möglich naturfreundliche  oder recycelte Materialien und althergebrachte Techniken.

 

Panel 3

Unterstützung

Für die Umsetzung all dieser schönen Pläne, brauchen wir natürlich viel Unterstützung: Von Menschen die einmalig oder langfristig immer wieder vorbeikommen und so das Projekt mitgestalten, von Menschen, die unseren Ideen durch finanzielle Hilfe zur Realisierung verhelfen und durch drei bis vier weitere Menschen, die sich uns anschließen und fester Teil des hier lebenden Kollektivs werden wollen. Außerdem sind wir immer auf der Suche nach Baumaterialien und nach Grünschnitt zum Verkompostieren und Mulchen (ungedüngt; keine Nadelhölzer.) Wenn ihr Lust habt, uns in der einen oder anderen Weise zu unterstützen, mehr zu erfahren und/oder uns kennenzulernen, schreibt uns und kommt einfach vorbei.

Für Spenden:
Mobile Bausubstanz e.V
IBAN: DE24430609671211691600
Gls Bank. BIC : GENODEM1GLS